Pferdewallfahrt am 04. 09. 2010
Pfarrer Teicherts Worte:
Liebe Reiterinnen und Reiter, ihre Pferde sind ihnen nicht nur Arbeitstiere oder Hobbylieblinge, sie sind ihnen auch Gefährten. Und ich sage ihnen nichts Neues, ihre Pferde lernen nicht nur von ihnen, sie lernen auch von ihren Pferden. Sie sind uns manchmal ein Spiegel, in dem wir uns erkennen können. Das behauptet jedenfalls der Unternehmer und Pferdefreund Bernd Osterhammel. Er hat im Umgang mit seinen Lieblingen eine Menge gelernt, wie man auch mit Menschen umgehen soll. Die Pferde waren seine Lehrmeister im Umgang mit seinen Mitarbeitern in seiner Firma. Heute bildet er Manager aus auf der Grundlage von Erkenntnissen mit seinen Pferden.
Was er von seinen Pferden gelernt hat:
- du wirkst immer, Stimmungen und Einstellungen beeinflussen das Gegenüber, das ist auch im gegenüber mit den Pferden so;
- Wenn wir einen anderen bewegen wollen, sollten wir wissen, was ihn bewegt. Wo stecken seine Ängste, wo die Faszination, wo die Liebe? Haben sie das nicht auch schon an ihren Tieren gemerkt?
- Pferde signalisieren mitunter: Merkst u nicht, dass ich kein Talent dafür habe, was du forderst. Das zu erspüren, ist das nicht auch wichtig im Umgang mit Menschen.
- und wohl das wichtigste: Vertrauen und Respekt sind Grundlage für ein Miteinander mit den Tieren als auch mit Menschen.
Vertrauen, das ist überhaupt die Grundlage für ein gelingendes Leben, Vertrauen zu dem Gegenüber, Vertrauen zu sich selbst, Vertrauen zu etwas, was Größer ist als das eigene Leben. Wir Christen vertrauen auf Gott. Gott segne Sie und Ihre Tiere. Amen.
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